Die Pescha-Maus

Die Pescha-Maus

1. Kurzer Überblick

Die fiese Geschäftsführerin hat Loheland in eine unwirtliche Langeweile verwandelt, die Pescha-Maus entwischt ihren Kindergarten-Erzieherinnen und geht auf Abenteuer. Nach ihrer Rückkehr führt die Pescha-Maus Lohelands Bewohner an, vertreibt die Geschäftsführerin und baut das zerstörte Loheland wieder auf.

Die „Pescha-Maus“ ist ein kleines Singspiel, sie wird erzählt, gesungen und getanzt.

Im Zentrum steht die Frage, wer eine Gesellschaft gestalten darf – und wie das gelingen kann.


2. Ausführlichere Beschreibung

Die Pescha-Maus ist eine Blaumaus, also eine ganz und gar blaue Maus und geht in Loheland in den Kindergarten. Nach und nach wird der Kindergarten immer langweiliger und sogar böse, weil das Spielzeug fehlt, Tische und Stühle kaputtgehen und die Erzieherinnen immer trauriger und gereizter werden.

Die Pescha-Maus geht auf Abenteuerfahrten, LKW-Fahrer auf der nahegelegenen A7 nehmen sie mit. Sie überlebt einen schweren Unfall, wird in Hamburg notoperiert und macht ein Jahr Reha in der Nähe des Hamburger Hafens. Von dort heuert sie auf einem Kreuzfahrtschiff als Tänzerin, Sängerin und Geschichtenerzählerin an. In einem Sturm rettet sie das Schiff, kehrt danach zurück nach Loheland, in dem kein Leben mehr ist. Der Kindergarten, die Schule, das Café, die Gemüsewirtschaft – alles ist geschlossen, verschlissen oder zerstört, die Tiere verwahrlost. Die Pescha-Maus versammelt die Loheländer, einigt sie, ordnet die Dinge. Sie verjagen die Geschäftsführerin und bauen Loheland wieder auf.

Das leitende Motiv ist also die gemeinschaftliche Gestaltung des Zusammenlebens auch und gerade gegen mächtige Gegner, die es schlecht meinen. Für Angst ist kein Platz, leitend sind Fleiß, Mut, Musik und Lebenslust.

Die Pescha-Maus ist ein Singspiel, hier vorliegend ist der Text, es gibt also gesprochene Teile (Rezitative) und Lieder. Es macht also wenig Sinn, dieses Buch den Kindern einfach vorzulesen. Am besten ist ein Klavier oder eine Gitarre, ein bisschen Schlagzeug, Raum zum Tanzen und schon kanns losgehen.


3. Entstehung und Motivation

Dieses kleine Singspiel ist entstanden, weil die Kinder eine gesungene und getanzte Geschichte wollten, die spannend und aus ihrer Welt ist.

Entwickelt hat sie sich über mehrere Jahre zwischen 2021 und 2023, aufgeschrieben wurde sie 2024. Sie ist also eine richtige Corona-Sache, auch wenn das Thema nicht wörtlich auftaucht.

Corona war eine Zeit des engen und abgeschotteten Beisammenseins, in dem ja schon so manches Werk entstanden ist, eine Zeit aber, in der sonst bei mir nicht viel entstanden ist.

Es ist das erste Werk der Gondells Kindergeschichten, also ihr Startpunkt.


4. Für wen dieses Singspiel ist – und für wen nicht

Für musikalische Kinder zwischen drei und acht Jahren – nicht für ältere Kinder, nicht für Erwachsene.


5. Formale Angaben

Autor: Dr. Sebastian Mehl

Gondells Kinderbücher (1)

13 Seiten

Singspiel

2024

Der Text ist urheberrechtlich geschützt und darf im privaten, nicht-kommerziellen Bereich gelesen und weitergegeben werden. Eine darüber hinausgehende Verwendung bedarf meiner vorherigen Zustimmung.

Übrigens: Auf der Zeichnung – das ist nicht die Pescha-Maus. Das ist ein Häschen aus Loheland, eine Freundin der Pescha-Maus.

Die Pescha-Maus (vollständiger Text):

Bettlers Werk. Ein Oktoberfesttraum. Komödie Schwabing

Bettlers Werk. Ein Oktoberfesttraum. Komödie Schwabing

1. Kurzer Überblick

Die Münchener Bettler des Schwabinger Reviers fädeln eine luxuriöse Massen-Hochzeit ein, weil sie Geld brauchen. Die Hexen wollen genau das Gegenteil: Singles. Der Kampf um die Liebe wogt hin und her, bis die Verlobung gewinnt, die Hochzeit standfindet und die Kassen sich füllen.

Im Zentrum stehen die Menschen des Schwabinger Reviers, wie sie lieblich durch den Kakao schwimmen. Ein wenig einsam, aber sehr lieblich.

Das Buch ist eine epische Komödie.

Komödie Schwabing. Ein Oktoberfesttraum

2. Ausführlichere Beschreibung

Vor langer Zeit, um das Jahr 1964, rettete sich ein Herz aus bösen Rippen und flüchtete und irrte lange Jahrzehnte durch die Welt, bis es endlich im Jahr 2024, an einem Tag im Mai, in München Privatdozent Ansgar Kramich entdeckte. Und nach ihm noch viele andere im Schwabinger Revier der Münchener Bettler, deren Residenz in Bernried sich sehen lassen konnte. Doch so ein Schloss direkt am Starnberger See kostete sein Geld und die in recht anstrengender Not Befindlichen ersannen den Plan, dem Herz nicht nur ein, sondern viele neue zu Hause zu geben: eine Hochzeit der Vielen.

Die Milchfrau in der Kaulbachstraße, der junge Küblböck in der Schellingstraße, der Privatdozent Kramich, der Assistent Dikklas und noch vierzig weitere Schwabinger Halbgötter sollten sich ineinander verlieben, sich verloben und sich heiraten – nichts leichter als das! Doch die drei Hexen, die sich ihr Quartier in der Kunstakademie einrichteten, hatten etwas dagegen und versuchten alles Erdenkliche, dies zu sabotieren, streuen Zweifel hier, eine Orgie da ins Liebesgeflüster, doch sie müssen scheitern: Die Anziehungskraft der bettlerschen Versuchung ist zu groß und reihenweise stecken sie sich das goldene Ringlein an die Finger.

Die Komödie verwendet eine klingende Sprache, viele Dialekte, z.B. Plattdeutsch, bayerisch, schwäbisch, hessisch und zitiert sich vergnüglich durch die großen Stücke der Weltliteratur und die Reiche der Göttlichen. Der Ton ist locker und feucht-fröhlich, die Erzählweise nicht immer einfach und vieles ist versteckt.

Das Buch ist nichts für Leser, die alles sehr korrekt nehmen und den Ernst lieber im Glase haben als in der Vase. Dennoch baut es, so viel sei verraten, auf einige klassische Elemente auf.

Wer das Buch dennoch zu lesen beginnen will, sollte sich zurücklehnen und so tun, als würde er eine riesengroße Schachtel Pralinen verspeisen (dürfen).


3. Entstehung und Motivation

Das Buch entstand, um einen Augenblick festzuhalten; eigentlich ein Augenblick im Jahr 2012, der mir nicht entfliehen sollte, und Figuren und Situationen, die mir nicht entfliehen sollten; ich war in München und umgeben von sehr inspirierenden Originalen: von Bayern, Münchnern, Zugegezogenen, von Künstlerinnen und Künstlern, von Selbstdarstellern und Tieftraurigen und vor allem von ganz vielen Einsamen. Zugleich befand sich die Stadt München in einem Zustand, die von einer großen Enge, von mangelnden Parkplätzen, von großer Wohnungsnot geprägt war, gleichzeitig aber von großzügigen Biergärten, Platz an Isar und in den Bergen sowei an den großen Seen. Das alles festzuhalten auf eine Art und Weise, die Spaß macht, die Distanz und Anschauung ermöglicht, war das Ziel.

Diese Zeit um 2013 bis heute, in der die Komödie immer wieder überarbeitet wurde, stand eigentlich im Zeichen einer Selbstständigkeit und einer Ablösung von sämtlichen bekannten Stilen und Arbeiten. Doch die Komödie macht da eine Ausnahme, denn sie zitiert fast pausenlos aus den großen Werken der Literaturgeschichte, ob Boccaccio, Molière, Shakespeare, Goethe, Schiller, ob Mann oder Brecht, Grass oder Handke, die Reihe ist lang und unübersehbar.

Die Komödie steht ziemlich allein zwischen meinen anderen Werken, oder anders gesagt: sie ist etwas Besonderes.


4. Für wen dieses Buch ist – und für wen nicht

Die Komödie ist gemacht für erwachsene Liebhaber, nicht aber für Kinder, Jugendliche oder für Krimitologen.


5. Kurzer Textauszug


6. Formale Angaben

  • Erzählung / Komödie
  • 169 Seiten, 42.000 Wörter
  • entstanden 2013 – 2025
  • Veröffentlichung nur auf gondells.de
  • Werk 1, Fassung 1

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